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1.2365 (32CrMoV12-28)

Werkstoffdatenblatt

EN-Kurzname(Europa)32CrMoV12-28Offizielle europäische Bezeichnung
ISOISO 4957Warmarbeitsstahl
AFNOR (Frankreich)32 DCV 28 / 32CDV12-28Französische Werkzeugstahlnorm
JIS (Japan)SKD 7Japanische Bezeichnung
BS (Britische Norm)BH10Britische H-Serie
UNS (USA)T20810Einheitliches Nummernsystem (Tool Steel)
GOST (Russland)3H3M3F (3Х3М3Ф)Russische Werkzeugstahlbezeichnung

Der Werkstoff 1.2365 (32CrMoV12‑28) ist ein hochlegierter Warmarbeitsstahl, der vor allem dort eingesetzt wird, wo Werkzeuge hohen thermischen und mechanischen Belastungen standhalten müssen. Typische Anwendungsbereiche sind Gesenkschmiedewerkzeuge, Press- und Stanzformen, Matrizen für das Kalt- und Warmumformen sowie Werkzeuge zur Umformung von hochfesten Materialien. Durch seine hohe Warmfestigkeit, Verschleißbeständigkeit und Zähigkeit eignet sich 1.2365 besonders für langlebige Werkzeuge in der Serienproduktion, bei denen Maßhaltigkeit und Standzeit entscheidend sind. Auch komplex geformte Werkzeuge profitieren von der guten Bearbeitbarkeit und der stabilen Härte des Werkstoffs.

Der Werkstoff 1.2365 (32CrMoV12‑28) ist ein hochlegierter Warmarbeitsstahl, der durch seine Kombination aus hoher Warmfestigkeit, Zähigkeit und Verschleißbeständigkeit überzeugt. Er behält auch bei hohen Temperaturen seine Härte und Maßbeständigkeit, was ihn ideal für Gesenkschmiedewerkzeuge, Stanz- und Pressformen sowie andere hochbeanspruchte Werkzeuge macht. Die gute Bearbeitbarkeit im weichen Zustand erleichtert die Fertigung komplexer Formen.

VerschleißfestigkeitSehr hoch, auch bei hohen Temperaturen stabil
ZähigkeitHoch, reduziert Bruchrisiko unter Belastung
WarmfestigkeitAusgezeichnet, geeignet für Dauerbeanspruchung bei Wärme
MaßbeständigkeitSehr gut, geringe Verzüge beim Härten und Einsatz
DruckfestigkeitHoch, geeignet für Stanz- und Schmiedewerkzeuge
Wie lässt sich 1.2365 bearbeiten?

Im weichgeglühten Zustand ist 1.2365 gut zerspanbar und lässt sich für komplexe Werkzeuggeometrien bearbeiten. Nach dem Härten erfordert die Bearbeitung hochfeste Werkzeuge und präzise Verfahren, da die hohe Härte und Warmfestigkeit den Werkzeugverschleiß erhöhen können.

Welche Wärmebehandlung ist für 1.2365 typisch?

Die Standard-Wärmebehandlung umfasst Weichglühen, gefolgt von Härten bei ca. 1020–1050 °C und anschließendem Anlassen. Durch das Anlassen wird eine stabile Kombination aus Härte, Zähigkeit und Warmfestigkeit erreicht.

Wie verhält sich 1.2365 bei hohen Temperaturen?

1.2365 behält auch bei hohen Einsatztemperaturen seine Härte und Maßbeständigkeit weitgehend bei. Dadurch eignet er sich besonders für Werkzeuge, die wiederholt oder dauerhaft thermischen Belastungen ausgesetzt sind, wie z. B. Schmiedewerkzeuge oder Stanzformen.


1.2365
CSiMnPSCrMoNiV
min.0,280,100,152,72,50,4
max.0,340,400,450,030,023,23,00,7
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